Direkt am ersten Schultag nach den Osterferien ging es los! Die beiden ersten Klassen mit ihren Lehrerinnen und der Waldexpertin Marion Kampler machten sich auf, den heimischen Wald zu erkunden. Zunächst formulierten wir gemeinsam die Regeln, an die sich alle im Wald halten müssen. Damit die Tiere nicht gestört werden und Pflanzen gut wachsen können, gibt es einiges zu beachten. Jedes Kind erhielt ein kleines Heft, in dem es ein Waldtagebuch führen konnten. An jedem Tag war es Aufgabe, die Erlebnisse im Wald zu beschreiben oder zu malen sowie zu dokumentieren, welche Blumen, Bäume, Blätter und Tiere die Kinder an diesem Tag entdeckt und kennengelernt hatten.

Lauf- und Kreisspiele wechselten sich ab mit der Erforschung der Bäume und Blätter. Ein besonderes Erlebnis für alle war es, den Oh-Bach zu untersuchen. Die kleinen Larven, Flusskrebse und anderen kleine Tiere wurden vorsichtig in den Becherlupen angeschaut und bestimmt, bevor sie wieder in den Bach zurückgebracht wurden. Sehr viel Freude hatten die Kinder beim freien Spielen im Wald. Große Äste und kleine Stöcke wurden zu Waldtipis verbaut. Klettern und Balancieren war ebenso beliebt wie das Versteckspiel zwischen den frühlingsgrünen Bäumen.

Mut und Vertrauen waren wichtig beim Partnerführen mit geschlossenen Augen. Die Kinder führten sich gegenseitig über unebenes Gelände und brachten ihre Partner sicher zum Ziel. Das Walddetektivspiel am letzten Tag rundete das Programm ab.