Zum bundesweiten Vorlesetag am 19. November gab es an der Martinusschule in allen Klassen besondere Vorlese-Ereignisse. Zum Beispiel haben die Viertklässler den ‚Erstis‘ die Bücherei erklärt und ihnen anschließend vorgelesen aus den Büchern, die die Erstklässler sich ausgeliehen haben. Dazu haben wir kleine Gruppen gebildet, die sich in der Aula gemütlich auf Bänken oder Kissen einen Platz suchen konnten.

Bei anderen Klassen waren zum Vorlesen auch die Kuscheltiere mitgekommen.

Am Abend waren mehrere Kinder aus den Klassen 3 und 4 der Einladung zur ‚Lesenacht‘ in der Stadtbücherei gefolgt. Wir haben gestaunt, was das Team von Frau Eichhorn sich an diesem Abend überlegt hatte: Sie begrüßte uns zunächst im Rathaussaal und teilte uns in Gruppen ein.

Dann gings los: In Kleingruppen wurde an verschiedenen Stationen aus den Büchern von Astrid Lindgren vorgelesen. Für den Weg zur nächsten Station haben wir alle eine kleine Taschenlampe bekommen. Und damit gingen wir zuerst zu ‚Kalle Blomquist‘, wir durften auf einem Sofa sitzen und zuhören.

Für ‚Ronja Räubertochter‘ war draußen auf dem Vorplatz ein echtes Lagerfeuer vorbereitet. Das passte wirklich gut zum Vorlesen der Geschichte! Natürlich fehlten auch Pipi Langstrumpf und Karlsson nicht an diesem Abend. Bei jeder Vorlesestation haben wir auch noch eine Kleinigkeit zum Naschen bekommen: Gummibärchen, Mandarine und eine Caprisonne.

Zuletzt sahen wir noch im Rathaussaal den Film ‚Tomte Tumetott‘, dabei knabberten wir  einen Weckmann.

Und: Wir durften sogar zum Schluss im Dunkeln mit unseren Taschenlampen Bücher ausleihen. Das war ein komisches Gefühl in der dunklen Bücherei zwischen den Regalen herumzulaufen mit den Taschenlampen.  Das war eine Lesenacht voller Überraschungen, die das Bücherei-Team für uns Kinder unter Coronabedingungen veranstaltet hat. Es war so megaschön, dass wir am liebsten bald schon wieder kommen würden.

Auch die Kuscheltiere durften dabei sein.