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Flexible SchuleingangsphaseDie ersten zwei Grundschulklassen werden in unserer Schule als flexible Eingangsphase in der jahrgangsbezogenen Form geführt: Der erste Unterrichtsblock und die dritte Stunde in den ersten und zweiten Klassen sind in der Regel so organisiert, dass jederzeit jahrgangsübergreifende Förderung, Unterrichtsprojekte und Freiarbeitszeiten möglich sind. Die Verweildauer in der Eingangsphase beträgt auch in der jahrgangsbezogenen Form 1 bis 3 Jahre. Zur flexiblen Schuleingangsphase gehört eine intensive Lernstands- und Förderdiagnostik für jeden Schüler. Nach der Schulanmeldung wird im Dezember das Schuleingangsprofil jedes Kindes anhand von Beobachtungen und Tests erstellt. Dies geschieht im Rahmen eines Unterrichtsspiels.. Im zweiten Halbjahr können die Vorschulkinder einige Male am Unterricht der Klassen 1, 2,3 und 4 teilnehmen. Die Beobachtungen der LehrerInnen aus diesen Hospitationen, sowie die Ergebnisse der Gespräche mit den Erzieherinnen fließen in die Schuleingangsdiagnostik mit ein. Bei der Klassenbildung wird eine ausgewogene Verteilung von Kindern mit besonderem Förderbedarf berücksichtigt. Die Lernausgangslage und eine weitere Diagnostik zu Beginn des ersten Schuljahres ist Grundlage für die Erstellung von individuellen Förderplänen. Alle Kinder werden durch innere Differenzierung, d.h. unterschiedliche Materialien, offene Unterrichtsformen, projektorientiertes Arbeiten, Werkstattangebote und Wochenpläne so gut wie möglich gefördert. In Teambesprechungen beraten und entscheiden wir nach Absprache mit den Eltern über jahrgangsübergreifende Fördermaßnahmen für einzelne Kinder. Zur äußeren Differenzierung werden die Kinder in kleine Fördergruppen mit unterschiedlichen Lernschwerpunkten eingeteilt, die zeitlich und von der Gruppenzusammensetzung her flexibel und offen arbeiten. Zur Arbeit in den Fördergruppen ist ein separater Raum mit einer großen Bewegungsfläche und eigenen Fördermaterialien vorhanden. Nach einiger Zeit werden die Förderpläne dahingehend überprüft, ob die Ziele schon erreicht sind und/oder ob neue Ziele aufgestellt werden müssen. Die Eltern werden von Anfang an über die Fördermaßnahmen unterrichtet. Die Sozialpädagogin arbeitet schwerpunktmäßig in der Lerngruppe des 1. Schuljahres und zusätzlich im 2. Schuljahr mit der jeweiligen Lehrerin zusammen mit Angeboten für alle Kinder, für einzelne Schülerinnen und Schüler oder für Teilgruppen. Als Teammitglied bringt sie ihre Beobachtungs- und Förderschwerpunkte in Besprechungen, Elterngesprächen und Elternabenden ein. Sie ist an der Verweildauerentscheidung jedes Kindes im 1. Schuljahr beteiligt. Regelmäßig besprechen sich die LehrerInnen in Jahrgangstufen-Teams und planen gemeinsam den Unterricht. Im Arbeitskreis Grundschule erfolgt einmal im Monat ein Erfahrungsaustausch mit Kollegen anderer Grundschulen. Ebenfalls findet vier mal im Jahr ein Arbeitskreis Grundschule/ Kindergarten auf Ortsebene statt.
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